AUSBLICK



Die ersten Schritte

Die Phase 1 des Prozesses zum Agglomerationskonzept dient bis Herbst 2017 der Analyse und Beschreibung der Ausgangslage für die künftige Raumentwicklung in der Region differenziert nach Teilräumen und in einem diskursiven Prozess mit den jeweils relevanten Akteuren der Region.

Mit der Differenzierung der Region in drei Teilräume im Rahmen der Analysephase wird der Prozess zum einen der Vielschichtigkeit und Heterogenität der Region gerecht sowie zum anderen dem Anspruch an eine effiziente Akteursbeteiligung. Die „Rheinschiene“, das „Bergisches Rheinland“ und  die „Börde und Ville“ sind Raumzuschnitte mit in sich vergleichbaren Herausforderungen, Prägungen und Profilen. Der Zuschnitt der Teilräume bildet zunächst eine flexible Arbeitsgrundlage für die Phase 1 und kann bei Bedarf angepasst werden. Die überlappende Betrachtung ermöglicht hierbei die Bearbeitung von Verflechtungen und Zusammenhängen.

 

 

Workshopreihen „Diagnose“ und „Entwicklungspfade“

In der Workshopreihe „Diagnose“ werden Herausforderungen, Problemlagen, Potenziale und wesentliche Einflussfaktoren der Entwicklung für die Teilräume der Region herausgearbeitet. Auf dieser Basis erfolgt in einem nächsten Schritt eine Diskussion möglicher zukünftiger Entwicklungen (Workshops  Entwicklungspfade). Ergänzt wird die teilräumliche Betrachtung durch zwei regionsübergreifende Workshops zur Infrastruktur und Verflechtungen. In allen moderierten Workshops arbeiten die Kommunen, Kreise und für den jeweiligen Raum relevanten raumgestaltenden Akteure kooperativ zusammen.

Grundlagenuntersuchung Mobilität

Die Workshopreihen werden flankiert durch eine Grundlagenuntersuchung Mobilität. Die Untersuchung soll aktuelle und künftige Herausforderungen der Region im Bereich Mobilität/Verkehr beschreiben und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, ökonomischer und technologischer Trends Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung formulieren. Dafür werden Experteninterviews unter Einbindung der regioalen Akteure durchgeführt, vorhandene Daten, Modelle, Grundlagen und Informationen zur Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung in der Region Köln/Bonn durch einen Fachgutachter ausgewertet und bewertet sowie Senarien erstellt. Die Grundlagenuntersuchung wird gemeinsam mit dem Kooperationspartner Nahverkehr Rheinland inhaltlich begeleitet und schafft die inhaltliche Basis und Grundlage für die Szenarien und Raumbilder der ­Planungsteams in Phase 2 des Prozesses zum Agglomerationskonzept.