AKTUELLE MELDUNGEN


Auftaktkolloquium im Rheinforum Wesseling

Der Startschuss für Phase 2 im Gesamtprozess des Agglomerationskonzeptes ist gefallen: Im Rahmen des Auftaktkolloquiums am 12. Oktober 2017 wurden die interdisziplinären Planungsteams und ihre detaillierte Aufgabenstellung sowie Arbeitsstände der Grundlagenuntersuchung Mobilität vorgestellt.

Über 200 Akteure der Region sind der Einladung ins Rheinforum Wesseling gefolgt und haben intensiv über die Herausforderungen und Zukunftsfragen der Raumentwicklung in der Region diskutiert, die Holger Hoffschröer nach einem kurzen Überblick über die Ziele und Phasen des Gesamtprozesses vorstellte. Die große Erfahrung im Umgang mit komplexen Planungsprozessen und eine mögliche Herangehensweise an die komplexe Aufgabenstellung präsentierten im Anschluss die vier interdisziplinären Planungsteams.

 

Auf großes Interesse stieß auch der Vortrag von Dr. Dirk Wittowsky, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, über die bisherigen Arbeitsergebnisse der Grundlagenuntersuchung Mobilität.

 

Alle Vorträge und Impressionen des erfolgreichen Auftaktkolloquiums stehen ab sofort auf der Homepage unter "Auftaktkolloquium" zum Download zur Verfügung.


Ankündigung Auftaktkolloquium im Rheinforum Wesseling

Das Auftaktkolloquium am 12.10.2017 im Rheinforum Wesseling bildet den offiziellen Startpunkt der Phase 2 im Gesamtprozess des Agglomerationskonzeptes und den Auftakt für die Arbeit der vier Planungsteams. In Phase 2 gilt es nun verschiedene Zielbilder und Strukturkonzepte für die Gesamtregion und ihre Teilräume seitens der vier beteiligten Planungsteams zu entwerfen und mit der Region bzw. den beteiligten Gremien/Akteuren zu diskutieren.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die vier interdisziplinären Planungsteams, die detaillierte Aufgabenstellung sowie die Ergebnisse der Grundlagenuntersuchung Mobilität vorgestellt. Im Dialog mit der Region geben Teams eine erste Einschätzung zur Region mit ihren Herausforderungen und Perspektiven der räumlichen Entwicklung ab.

Die halbtägige Veranstaltung beginnt um 13.00 Uhr nach einem "come together".

 

 


Planungsteams für die Phase 2 im Agglomerationskonzept stehen fest

Eine Auswahljury aus Vertretern der Steuerungsgruppe und des Region Köln/Bonn e.V. hat die vier Planungsteams im Rahmen einer Jurysitzung Mitte Juli 2017 festgelegt. Gesucht wurden im Rahmen der EU-weiten öffentlichen Ausschreibung vier interdisziplinäre Teams mit großer Erfahrung mit komplexen Planungsprozessen, der intergierten räumlichen Planung auf regionaler Maßstabsebene sowie in der Visualisierung und Vermittlung der Zukunftskonzepte.

Aus den eingereichten Bewerbungen gingen in der Jurysitzung folgende Bietergemeinschaften einstimmig erfolgreich hervor:

  • van de Wetering mit mrs partner AG und ASP Landschaftsarchitekten AG
  • urbanista mit Studio Vulkan Landschaftsarchitekten GmbH, ARGUS Stadt und Verkehr GmbH, bureau für Raumentwicklung und Andreas Nütten
  • MUST Städtebau GmbH mit H+N+S Landschaftsarchitecten und Stellwerk
  • orangeedge mit Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, und Arup Deutschland GmbH

Die Planungsteams werden in der Phase 2 des Agglomerationskonzeptes ab Oktober 2017 räumliche, funktionale, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Zukunftsideen, Perspektiven, Visionen und Lösungsvorschläge erarbeiten, die beispielhaft für die Entwicklung der Region Köln/Bonn und ausgewählter Teilräume innerhalb der Region sind. Diese Zukunftskonzeptionen für die Region und ausgewählte Teilräume sollen während des Verfahrens der Region zur Diskussion gestellt werden.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.


Mehrfachbeauftragung von vier interdisziplinären Planungsteams nach §3 VOL/A

Der Region Köln/Bonn e.V. schreibt im Rahmen des Agglomerationskonzeptes die Mehrfachbeauftragung von vier interdisziplinären Planungsteams nach §3 VOL/A als öffentliche Ausschreibung aus. Gesucht werden vier interdisziplinäre Teams mit großer Erfahrung mit komplexen Planungsprozessen, der intergierten räumlichen Planung auf regionaler Maßstabsebene sowie in der Visualisierung und Vermittlung der Zukunftskonzepte.

Die Bewerber müssen die Kerndisziplinen Stadt-/Regionalplanung, Freiraumentwicklung und Mobilität abdecken. Dabei können die Disziplinen entweder durch ein Büro nachgewiesen werden, oder durch das Hinzuziehen der Kompetenzen von Fachplanern als Bewerbergemeinschaft. Weitere Disziplinen sind nicht gefordert, werden aber zugelassen.

Für jedes Team steht –unabhängig von der Zusammensetzung– das gleiche Bearbeitungshonorar in Höhe von 50.000 EUR (brutto) zur Verfügung.

 

 


Projektinfo #01 veröffentlicht!

Die „Projektinfo #01“ informiert über Ziele und Ausgangslagen, stellt den Prozess, seine Akteure und seine Phasen vor und gibt einen umfassenden Rückblick auf das Regionalforum inkl. Stimmungen und der Ergebnisse von den Thementischen.

Darüber hinaus werden die in den kommenden Wochen stattfindenden Workshopreihen „Diagnose“ und „Entwicklungspfade“ sowie die Grundlagenuntersuchung Mobilität erläutert.

Die erste Projektinfo ist nun erschienen und kann steht ab sofort zum Download bereit:

[Download der Druckversion]

[Download der Ansichtsversion | Doppelseitig]


Startschuss zum Zukunftsdialog für die Region Köln/Bonn gefallen – Regionalforum zum Agglomerationskonzept mit ca. 280 regionalen Akteuren

Zum Regionalforum, dem offiziellen Startschuss im Dialog- und Planungsprozess des Projektes „Agglomerationskonzept“ für die Region Köln/Bonn, kamen rund 280 regionale planungsverantwortliche Akteure aus Kreisen, Kommunen, Zweck- und Interessensverbänden und der Politik im Universitätsclub Bonn am Montag, den 16. Januar 2017 zusammen.

Das Regionalforum bildete den Startschuss für einen auf ca. zwei Jahre angelegten regionalen Dialogprozess zu einem Zukunftsbild für die räumliche Entwicklung der Region Köln/Bonn bis 2040, an dem die raumgestaltenden Akteure der Region und interdisziplinäre Planungsteams gemeinsam arbeiten werden. Ziel ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Zielbildes für die räumliche wie auch infrastrukturelle Entwicklung sowie die Ableitung von Lösungsansätzen für die Herausforderungen und Zukunftsfragen der dynamischen Region Köln/Bonn. Der Ansatz, „sich auf ein gemeinsames Raumbild für die Zukunft der Region zu verständigen, macht das Agglomerationskonzept zu einem Piloten für die weiteren Regionen in Nordrhein-Westfalen“, so Martin Hennicke von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen bei seiner Begrüßung.

Zentral ist dabei die Frage, wie die konkurrierenden Nutzungsansprüche Siedlungsentwicklung versus Freiraumsicherung versus Klimawandel versus Wohnraumversorgung versus Gewerbe- und Industrieflächen in Einklang gebracht werden und eine regionale „Arbeitsteilung“ gestaltet werden kann. „Es braucht mehr denn je gemeinsame Planungsperspektiven und Konzepte als Verständigungsbasis“ betonte Landrat Jochen Hagt, stellvertretender Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V., bei seiner Begrüßung. „Das Agglomerationskonzept mit einer gemeinschaftlichen Zukunftsvision für Siedlungs-, Mobilitäts- und Freiraumentwicklung für die Region bis 2040 setzt auf verbindliche Zusammenarbeit über kommunale und Ressortgrenzen hinweg.“

Regierungspräsidentin Gisela Walsken machte deutlich: „Als Regionalplanungsbehörde für den Regierungsbezirk Köln begrüßen und unterstützen wir das Projekt Agglomerationskonzept ausdrücklich und sind eng in den Prozess der Vorbereitung und jetzt anstehenden Umsetzung eingebunden. Wir erwarten aus dem Projekt wichtige Impulse für unser formelles Planverfahren zum neuen Regionalplan und wollen das Agglomerationskonzept als zentralen Fachbeitrag der Region Köln/Bonn dort einbringen.“

Im Rahmen des Regionalforums, in dem die Akteure über Ziele, den Prozess und Meilensteine informiert wurden und gemeinsam am Thementischen zu Thesen der räumlichen Entwicklung diskutiert haben, wurde die Bereitstellung von Wohnungs- und Wirtschaftsflächen mit einem zukunftsfähigen Aus- und Umbau der Verkehrsinfrastruktur als zentrale Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit der Region herausgearbeitet.

Die Erkenntnisse aus dem Regionalforum werden in Workshops, in denen bis Sommer an der Diagnose gearbeitet wird, eingebracht und weiterentwickelt. Auf dieser Basis werden ab Herbst 2017 Szenarien und mögliche Raumbilder durch vier Planungsteams entwickelt und dann gemeinsam mit regionalen Akteuren zu einem Gesamtbild der Entwicklung verdichtet.

Träger und Organisator des Zukunftsdialogs zu dem ersten Agglomerationskonzept in Deutschland ist der Region Köln/Bonn e.V. in Kooperation mit der Nahverkehr Rheinland GmbH. Unterstützt wird der intensive Prozess aus Workshops, Kolloquien und Foren durch ein Begleitteam, einer Steuerungsgruppe aus regionalen Akteuren sowie einem Expertengremium. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) von der Europäischen Union und dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

[Rückblick zum Regionalforum...]

[zur Pressemeldung...]


Ankündigung Auftaktveranstaltung

Mit dem Regionalforum fällt am 16. Januar 2017 in Bonn der Startschuss zu einem zweijährigen Planungs- und Dialogprozess, in dem die Region gemeinsam Ziel- und Strukturbilder für die räumliche Entwicklung in den kommenden zwei Jahrzehnten erarbeiten wird. Ziel des Agglomerationskonzeptes ist es, Perspektiven für eine weitere raumverträgliche, integrierte Siedlungs-, Mobilitäts- und Freiraumentwicklung aufzuzeigen und hierüber Beiträge zum Klimaschutz in der Region zu leisten. Das Regionalforum informiert über die Ziele, Abläufe und angestrebten Ergebnisse des Prozesses. In einem Podium und an moderierten Thementischen gilt es zudem, die  unterschiedlichen Ausgangslagen und Herausforderungen in den Teilräumen der Region mit den Beteiligten herauszuarbeiten.


Homepage ist online

Auf der neuen Homepage zum Agglomerationskonzept können sich alle Interessierten von nun an über die aktuellen Entwicklungen des Prozesses informieren. Neben allgemeinen Informationen zum Prozess und seinen Abläufen, werden Zwischenberichte und weitere Informationen hier öffentlich gemacht und zum Download bereitgestellt. Zudem wird es einen regelmäßigen Newsletter geben, zu dem man sich bereits anmelden kann. Für Fragen oder Anmerkungen kann das Kontaktformular verwendet werden.