ZIELE


Das Agglomerationskonzept umfasst einen regionalen Dialog- und Planungsprozess zur Entwicklung von Szenarien und Zielbildern für die räumliche Entwicklung der Region Köln/Bonn im Zeithorizont bis 2035/2040. Es soll konkrete Bedarfe und Perspektiven für die weitere räumliche Entwicklung der Region und ihrer Teilbereiche aufzeigen und als strategischer Fachbeitrag in die Regionalplanung eingebracht werden.

Als informelles, integriertes Entwicklungskonzept soll es Lösungsansätze für die im Anlass skizzierten Herausforderungen der Entwicklung auf der regionalen und teilregionalen Maßstabsebene liefern und zur Diskussion stellen.

Ziel ist es, Perspektiven für eine raumverträgliche und integrierte Entwicklung der Region aufzuzeigen. Es geht darum, eine weitere siedlungsräumliche Entwicklung, vor allem in Form von Wirtschafts- und Wohnbauflächen, mit zukunftsfähigen Mobilitäts- und Verkehrsinfrastrukturkonzepten in der Region zusammenbringen und damit die Entwicklungs- und Funktionsfähigkeit der Region und ihre Standortqualitäten für die Zukunft zu bewahren und fortzuentwickeln. Und dies im Einklang mit der regionalen Freiraumentwicklung, die als Standortfaktor aber auch vor dem Hintergrund des Klimawandels weiter an Bedeutung gewinnt. Durch die Erarbeitung von Ansätzen für den zukunftsfähigen Um- und Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur und die Beförderung kompakter Siedlungsstrukturen soll das Projekt Beiträge zum Klimaschutz in der Region leisten.

Über eine differenzierte Betrachtung der Entwicklungsaufgaben, Prägungen und Profile der regionalen Teilräume soll das Agglomerationskonzept Hinweise und Ansatzpunkte für teilregionale, interkommunale Kooperationen und Projekte zur Raum- und Strukturentwicklung liefern, die regionale Arbeitsteilung zwischen Standorten und Räumen unterstützen und eine ausbalancierten Entwicklung in der Region ermöglichen. Zudem sollen aus dem Agglomerationskonzept regionale und interkommunale Schlüsselprojekte z.B. im Bereich Mobilität/Verkehrsinfrastrukturentwicklung, Flächen- oder Freiraumentwicklung abgeleitet werden.

Für die kommunale Planungsebene liefert das Agglomerationskonzept Diskussionsbeiträge hinsichtlich der eigenen mittel- bis langfristigen Entwicklung und Profilierung im regionalen Gesamtgefüge. Eigene kommunale Planungen und Stellungnahmen sollen durch das Konzept und seine Zwischenergebnisse inhaltlich befördert werden. 

Zusammenfassend lasse sich für das Agglomerationskonzept folgende Ziele und Beiträge festhalten:

> regionaler Zukunftsdialog der Kommunen und Akteure in der Region
> Verdeutlichung der Wirkungszusammenhänge von Entwicklungen und Teilräumen
> strategischer Fachbeitrag der Region zur Regionalplanung
> abgestimmte regionale Schlüsselprojekte
> Aufzeigen von Förder- und Entwicklungsbedarfe der Region
> Ausbau der regionalen Arbeitsteilung von Standorten und Räumen

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