SCHNITTSTELLEN


Arbeitsteilung mit der formellen Regionalplanung

Paralell zur Erarbeitung des Agglomerationskonzeptes befinden sich die Regionalpläne Köln und Düsseldorf in einer Neuaufstellung bzw. in einem Fortschreibungsprozess. Die Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf sind bei den Vorbereitungen und Prozessgestaltung von Beginn an beteiligt gewesen und unterstützen den kooperativen regionalen Dialog- und Planungsprozess als innovativen, strategischen Beitrag der Regionalentwicklung im Verhältnis zur formellen Regionalplanung nicht zuletzt durch ihre Mitwirkung in der Steuerungsgruppe. In diesem Sinne wird das Agglomerationskonzept als Fachbeitrag der Region in die formelle Regionalplanung eingebracht.


Regionale Klimawandelvorsorgestrategie und teilregionale Konzepte

Durch eine integrierte Betrachtung von Siedlungs-, Freiraum- und Mobilitätsentwicklung in der Region im Rahmen des Agglomerationskonzeptes sollen Zielkonflikte zwischen den Raumansprüchen gelöst und nachhaltige Raumstrukturen entwickelt werden. Um dies zu erreichen, sowie der Gleichzeitigkeit und Mehrdimensionalität von räumlichen Entwicklungen in der Region Köln/Bonn gerecht zu werden, bedarf es eines kontinuierlichen Abgleichs bzw. der Integration von (Zwischen-)Ergebnissen weiterer teilregionaler Konzepten (u.a. Konzepte des Aufrufs StadtUmland.NRW) in den Prozess des Agglomerationskonzeptes.

Als integriertes, gesamtregionales Konzept leistet das Agglomerationskonzept in Zusammenarbeit mit der „Regionalen Klimawandelvorsorgestrategie“ einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz in der Region und ermöglicht zugleich eine weitere, zwischen den Teilräumen und Ansprüchen der Region ausbalancierte Entwicklung. Beide Prozesse stehen daher in einem intensiven Austausch untereinander.

[Zu den Projektbeteiligten...]