PROZESSABLAUF



Prozessüberblick

Der Planungs- und Dialogprozess zum Agglomerationskonzept gliedert sich im Wesentlichen in drei Phasen.

Phase 1:

In Phase 1 werden Herausforderungen, Problemlagen, Potenziale und wesentliche Einflussfaktoren der Entwicklung für die Teilräume der Region herausgearbeitet (Workshopreihe „Diagnose“). Auf dieser Basis erfolgt eine Diskussion möglicher zukünftiger Entwicklungen in den Teilräumen. In den moderierten Workshops arbeiten die Kommunen, Kreise und für den jeweiligen Raum relevanten raumgestaltenden Akteure kooperativ zusammen.

Die Workshopreihen werden flankiert durch eine Grundlagenuntersuchung Mobilität. Die Untersuchung soll aktuelle und künftige Herausforderungen der Region im Bereich Mobilität/Verkehr beschreiben und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, ökonomischer und technologischer Trends Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung formulieren.

Ergebnisse der Phase 1 sind:

  • die Grundlagenuntersuchung Mobilität,
  • Entwicklungsprofile für die Teilräume der Region („Diagnose“ und „Entwicklungspfade“) und
  • ein Aufgabendossier Raumentwicklung als Aufgabenstellung für den weiteren Prozessverlauf.

Das Aufgabendossier Raumentwicklung wird als Ergebnis der ersten Phase in die zweite Phase überführt. Es stellt die Grundlage für die weitere Bearbeitung durch vier Planungsteams dar.

 
Phase 2:

In Phase 2 werden verschiedene Szenarien und Raumbilder für die Gesamtregion und ihre Teilräume durch vier interdisziplinäre Planungsteams aus Stadt- und Regionalplanern, Freiraumplanern, Verkehrsplanern/Mobilitätsexperten und ggf. weiteren Disziplinen entworfen. Ein enger Austausch mit der Region erfolgt hierbei über Kolloquien. Zudem wird ein Empfehlungsgremium aus Fachexperten und regionalen Akteuren die Planungsteams beraten und die Konzepte diskutieren.

Ergebnisse dieser Phase sind verschiedene, konkurrierende

  • Skizzen zur räumlichen Entwicklung der Gesamtregion und
  • erste Raumbilder für die Teilräume der Region.

Die Skizzen zur Region sowie die Raumbilder der Teilräume werden in der anschließenden dritten Phase zusammenfassend dargestellt, verglichen und in Bezug zueinander gesetzt.

 
Phase 3:

Phase 3 dient der Auswertung, Vertiefung und Zusammenführung der verschiedenen Konzepte aus Phase 2. Ziel ist es, tragfähige Aussagen hinsichtlich der Entwicklung der Gesamtregion und ihrer Teilräume zu erhalten. Dieser Arbeitsschritt erfolgt gemeinschaftlich durch das Begleitbüro, das den Gesamtprozess gemeinsam mit dem Region Köln/Bonn e.V. koordiniert und managt (vgl. Trägerschaft), die Planungsteams und das Empfehlungsgremium. Die Rückkopplung mit den Akteuren der Region erfolgt über eine Diskussionsveranstaltung.

Als Ergebnis der Phase 3 steht

  • ein tragfähiges Strukturbild für die räumliche Entwicklung der Region in den kommenden 20 Jahren und
  • damit korrespondierende Zukunftsprofile für die Teilräume der Region

Die Ergebnisse des Prozesses werden abschließend auf einer Konferenz gegenüber der Region präsentiert und der Transfer in andere Regionen des Landes Nordrhein-Westfalen angestoßen. Weiterhin entsteht eine Abschlussdokumentation sowie ein Strategiepapier "Arbeitsprogramm Raumentwicklung".